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Jede Menge musikbegeisterte Menschen haben sich am Wochenende 24./25. April in der Sporthalle in Drevenack zu den „Geburtstagskonzerten“ eingefunden. In der mit Transparenten geschmückten Halle konnten die Konzertbesucher direkt erkennen, dass in diesem Jahr kein traditionelles Frühlingskonzert stattfand, sondern etwas Besonderes vom JBO geboten wurde. Zum 30-jährigen Vereinsbestehen hatten die Verantwortlichen sich überlegt, zwei Geburtstagskonzerte unter Mitwirkung aller 3 Orchester zu gestalten. |
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Musikalisch ging es weiter
mit zwei Musikstücken, die ein Gänsehautgefühl nicht vermieden konnten.
Bei „My Heart will go on“ aus dem Film Titanic und „Ich gehör nur mir“ aus
dem Musical Elisabeth hatte Andreas Kamps seine ehemalige
Trompetenschülerin auf die Bühne gebeten: Tabea Wernecke, die aktiv im
Blasorchester ist, hat bei diesen beiden Stücken den Gesang übernommen und
wurde vom Vororchester begleitet. Mit ihrer weichen und vollen Stimme
brachte Tabea die Zuhörer mit sanften Klängen zum Staunen. |
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Nun folgte ein kurzes
Stühlerücken für die passende Sitzordnung des Blasorchesters.
Währenddessen kündigte Ulrich Mahner, stellvertretender Vorsitzender, den
Souvenirshop für die Pause an. Hierbei gab er den Hinweis auf die
Festschrift zum 30-jährigen Bestehen mit der Vereinschronik von 2004 bis
2009, die mit vielen Berichten, Fotos, Konzertprogrammen u.v.m. von Birgit
Steinkamp zusammengestellt wurde und für die Konzertbesucher käuflich zu
erwerben sei. |
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Nach einem kurzen
Plattdeutschen Vortrag von Ferdi Hallen, währenddessen sich die
Schlagzeugtruppe wieder an Ort und Stelle begab, konnte „A Little Opening“
dann endlich mit komplettem Orchester gespielt werden. |
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Es folgte ein
„Gershwin-Medley“, das vom ehemaligen Dirigenten des Blasorchesters, Uwe
Krause arrangiert wurde. |
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Nach der Pause hatte das
Jugendorchester unter der Leitung von Stefan Hutmacher seinen aktiven
Part. Mit „Olympic Fanfare and Theme“ zogen die Musiker/innen von hinten
in die Halle ein und marschierten mit langsamen Schritten bis vorne an die
Bühne, während die fanfarenartigen Klänge durch den Konzertsaal schallten
- Ein toller Effekt, mit dem die Zuhörer nicht gerechnet hatten, zumal das
Musikstück im Programm nicht aufgeführt war! |
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Nun wurde der Moderator für die zweite Konzerthälfte angekündigt. Dies solle jemand sein, der an der Entwicklung des JBO genauso lange mitgewirkt habe, wie der Altkanzler Kohl an der Entwicklung der Bundesrepublik: Frank Brändel sollte als Zeitzeuge aus der Vereinsgeschichte erzählen! Von der Gründungsversammlung über zahlreiche Auftritte, Fahrten, Konzerte, den Wachstum des Vereins und die Entwicklung der einzelnen Orchester, bis hin zu Dirigentenwechsel und Ausbildungswochenenden erzählte Frank Brändel ausgiebig über die spannende Vereinsgeschichte der letzten 30 Jahre. Hier gab es viel zu berichten, doch langweilig wurde es in keinem Fall, denn zwischendurch gab es immer wieder Musik zu hören. |
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Auf der Bühne startete das
Jugendorchester mit dem angeblich bekanntesten Marsch in Russland,
„Abschied der Slawin“. Weiter ging es mit einem Musikstück eines
Klassikers der virtuosen, komischen Musik: Spike Jones. Dieser soll in
seiner Musik Kuhglocken, Autohupen und ähnliche kuriosen Instrumente
eingesetzt und stets mit einer Pistole in der Hand dirigiert haben. Ein
pistolenähnliches Geräusch war jedoch auch beim JBO bei der Darbietung
dieses „Spike Jones Classics“ zu hören. Bekannte Melodien wie der
Ungarische Tanz, An der schönen blauen Donau oder die Ouvertüre zu Wilhelm
Tell waren in witziger Art und Weise in diesem Stück verarbeitet. |
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Es folgten Ehrungen für
langjährige aktive Mitgliedschaft. Die Vorsitzende des Kreismusikverbandes
Wesel, Barbara Schlütter, konnte am Freitagabend u.a. zwei
Gründungsmitglieder für 30 Jahre Vereinstreue ehren. |
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Ehrennadel in Bronze für 10jährige aktive Tätigkeit: Hülsmann, Mareike Klarinette Emmrich, Lisa Querflöte Gülicher, Julia Klarinette Opalka, Thorsten Schlagwerk Haupt, Annika Querflöte Hüser, Anna Lisa Trompete
Ehrennadel in Gold für 30jährige aktive Tätigkeit: Hutmacher, Stefan Trompete Rupp, Dirk Euphonium |
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Frank Brändel kam auf den „Führerschein für Musiker/innen“ zu sprechen und meinte damit die D-Lehrgänge, deren erfolgreicher Besuch Voraussetzung für den Wechsel vom Vor- in das Jugendorchester ist. Doch es gebe auch einen so genannten „Greisenaufstieg“ für die nicht mehr ganz so jugendlichen aus dem Jugendorchester. Frank Brändel übergab das Wort an Stefan Hutmacher, der als Dirigent des Jugendorchesters nun die Aufgabe hatte, einige seiner Musiker/innen in das Blasorchester zu verabschieden. Es folgte eine sehr persönliche Verabschiedung mit kurzen Erläuterungen zu den einzelnen Personen. Diese hatten T-Shirts vorbereitet und übergezogen und Mareike Hülsmann erklärte „You can leave your hat on – Wir ziehen den Hut, machts gut!“. |
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Folgende Musiker/innen werden nach den Geburtstagskonzerten in das Blasorchester Drevenack für Musiker/innen ab 25 Jahren wechseln: Hülsmann, Mareike Klarinette Letzner, Phillip Schlagwerk Pasternak, Malte Schlagwerk Hansen, Anne Saxophon Lohmann, Christian Waldhorn |
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Im großen Finale, bei dem alle Musiker/innen der drei Orchester mitwirkten, durfte Stefan Hutmacher dann nochmals den Taktstock schwingen. Beim „Fliegermarsch“ klatschten dann alle Zuhörer mit und laute Zugaberufe ermunterten die Musiker/innen zu einem weiteren Vortrag. Mit dem „Glück auf Marsch“ verabschiedeten sich die Orchester dann auf musikalische Art und Weise und beim Gesang der Musiker/innen im Trioteil konnten die Zuhörer nochmals bestaunen, welche Talente in den jungen und junggebliebenen Musikern stecken! |
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